Arthurs Tochter Rezept für Spargelcrèmesuppe mit Kerbel und Brunnenkresse

Es gibt viele Möglichkeiten eine Spargelsuppe zu kochen, wobei wir über die Tütenmethode selbstverständlich den Mantel des Schweigens ausbreiten. Die bekannteste ist wohl, aus den Abschnitten und Spargelschalen, die eh angefallen sind, einen Sud zu kochen und diesen zum Ablöschen einer Mehlschwitze zu verwenden. Diese kann dann mit Brühe und Sahne weiter verfeinert werden.

Geschmacklich eleganter, aber zugegebenermaßen auch teurer, ist das Kochen einer Suppe direkt aus den Spargelstangen. Das einzige, was ich abtrenne, sind die Köpfe; diese sind zum pürieren wirklich zu schade und machen sich hinterher gut in der Suppe.

Pro Person rechne ich ca. 4 Stangen Spargel mittlerer Dicke, abhängig davon, ob die Suppe als Vorspeise oder als Hauptgericht serviert werden soll. Die Stangen werden geschält, quer in ca. 3 cm große Stücke geschnitten (Köpfe extra legen) und anschließend in einem Topf mit Sahne aufgegossen, so dass die Stangen komplett bedeckt sind. Jetzt lasse ich alles leise vor sich hinköcheln, bis die Spargelstücke weich sind.

Im Anschluss kommt der Topfinhalt in einen Standmixer und wird kräftig püriert. Sollten Sie keinen Standmixer haben, verwenden Sie am besten einen leistungsfähigen Pürierstab (meine Empfehlung ist der Zauberstab von ESGE) und streichen die Suppe hinterher durch ein feines Sieb. Dann erhalten sie eine ähnlich feine Konsistenz wie mit einem Standmixer. Geben Sie die Suppe wieder in den Topf zurück und gießen Sie sie nun mit einem hellen Geflügelfond auf. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss. Ein feiner Gewürzpartner des Spargels ist der Kerbel. Auch Blüten in der Suppe sind fein, z. B. von der Kapuzinerkresse. Diese sind nicht nur dekorativ, sondern natürlich auch essbar!

 

Arthurs Tochter wünscht guten Appetit!

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