Arthurs Tochter Rezept für Ricottagnocchis mit Salbei und brauner Butter

Ricotta-Gnocchi mit Salbei und brauner Butter

Jeder hat seine Stärken. Meine sind eindeutig nicht im Bereich von Gnocchi zu finden. Diese kleinen italienischen Kartoffelklößchen haben mich schon viele Nerven gekostet und wahrscheinlich gehen mindestens zwei graue Haar auf meinem Haupt auf sie zurück. Hingegen kann ich Klöße wirklich gut, aus Kartoffeln, aus Grieß, Rindermark oder altbackenen Semmeln. Gnocchis aber sind mir schon in Mengen daneben gegangen - ihre Zahl ist Legion. Wenn Ihnen das ählich oder gar genau so geht, habe ich heute die Rettung für Sie! Und für mich. Bei mir gibt es einfach nur noch Ricotta-Gnocchi. So. Schließlich ist Gnocchi nur das italienische Wort für “Nocken” und die kann man bekanntlich aus vielem machen. Der Vorteil des Ricottas ist, dass die kleinen Nocken federleicht und fluffig werden - vorausgesetzt, Sie sparen am Mehl, das ist wirklich wichtig. Zuviel Mehl macht sie klebrig, dann schmecken sie wie getrockneter Tapetenkleister, mit ähnlicher Konsistenz.

Ricotta ist ein italienischer Frischkäse, der aus Kuh- oder Schafsmilch hergestellt werden kann. Ich habe heute Kuhmilch-Ricotta verwendet. Im Gegensatz zum deutschen Frischkäse wird Ricotta jedoch nicht aus Milch sondern aus Molke hergestellt. Das gibt ihm seine leicht krümelige Konsistenz und gleichzeitig seinen geringen Fettgehalt.

Mein Tip:
Machen Sie Ricotta-Gnocchi, wenn es einmal schnell gehen soll - sie sind in weniger als 30 Minuten fertig!

 

Zutaten für 2 - 3 Personen

 

  • 250 g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • 1/4 - 1/2 TL Salz
  • 30 g frisch geriebener Parmesan oder Pecorino
  • 70g Weizenmehl,
  • Weizenmehl zum Bestäuben und Ausrollen
  • 150 g Butter
  • 1 Handvoll frische Salbeiblätter

1. Überschüssige Flüssigkeit aus der Ricotta-Verpackung abgießen, dann Ricotta, Eigelb, Salz und frisch geriebenen Parmesan in eine große Schüssel geben und gut mit einem Kochlöffel verrühren. Das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren bis alles eben vermengt ist – der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz aber so werden die Gnocchi besonders fluffig.
2. Das Arbeitsbrett und die eigenen Hände ordentlich mit Mehl bestäuben, einen großen Esslöffel des Teiges abstechen und in den Händen zur Kugel formen, dann den Teig sanft zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden, zwischendurch das Messer immer wieder in Mehl tauchen um ein Klebenbleiben des Teiges zu verhindern. Die Gnocchi auf einem bemehlten Brett ablegen und flott weiterarbeiten (zu lange Wartezeit machen sie matschig und lassen sie am Brett kleben). Für das typische Gnocchi-Muster die kleinen Nocken mit einer Gabel eindrücken oder über ein Gnocchibrett rollen. Die Rillen sorgen dafür, dass die Sauce oder Butter besser haften bleibt!
3. Inzwischen einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, großzügig salzen und die Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser nur mehr leicht köchelt. Die Gnocchi behutsam ins Wasser gleiten lassen und einmal umrühren, um zu verhindern, dass sie sich am Boden festsetzen. Dann ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dies kann abhängig von ihrer Größe 2 bis 4 Minuten dauern.
4. In einer Pfann die Butter auschäumen, leicht anbräunen lassen und den Salbei darin anknuspern. Die Gnocchi mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben, abtropfen lassen und dann durch die Salbeibutter schwenken. Sofort servieren.

 

Arthurs Tochter wünscht Ihnen guten Appetit!

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