Arthurs Tochter Rezept für Mac ‘n cheese

Sie wissen sicherlich - man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu, sondern zwischen Silvester und Weihnachten! Um Sie aufopferungsvoll in diesem Prozess zu unterstützen, habe ich heute eine echte Kaloriensünde mitgebracht: Mac ‘n cheese. Maccaroni und Käse. Wobei im amerikanischen “cheese” schon der sämige Käsefaden implementiert ist, können Sie ihn hören? Sie müssen es nur mal aussprechen. Cheeeeese! Das gibt schon beim Reden 300 Kilokalorien! Also vielleicht laufen Sie noch mal kurz um den Block? Nicht? Ok, ich habe Sie gewarnt!

Macaroni & cheese sind vor allem in Nordamerika und Großbritannien beliebt. Originale Originalrezepte gibt es so viele wie Käsesorten - mindestens. Allen gemein ist jedoch, dass sie in der Regel mit Macaroni, einer kurzen Nudel-Hohlform, zubereitet werden. Ich verwende gerne Maccheroncini, lange, gerade Hohlnudeln. Sie sind anstrengender zu essen, bieten aber größeren Spaß. Auch spare ich mir das traditionelle Überbacken mit weiterem Käse. Das will etwas heißen, denn ich glaube ganz fest, dass alles, was mit Käse überbacken wird, noch mal so gut schmeckt. Sogar Käse mit Käse überbacken ist sicher ein Wucht. Aber weil ich ja bereits 300 Kalorien nur durchs Aussprechen des Wortes “Cheeeese” gesammelt habe, spare ich sie mir beim Überbacken wieder ein.

Übrigens geht das Gerücht, dass Thomas Jefferson dieses Essen erfunden hätte. Das ist nicht belegt, jedoch hat er von seiner Europareise 1790 eine neapolitanische Nudelmaschine mitgebracht. Auch gibt es eine handschriftliche Aufzeichnung von ihm zu einem Rezept mit Macaroni, jedoch sieht dieses keinen Käse vor. (Zum Nachlesen: http://www.monticello.org/site/research-and-collections/macaroni)

In der Schweiz gibt es ein ähnliches Gericht namens Älplermagronen, dieses sieht allerdings auch noch Kartoffeln vor.

Tipp: Sie können diese Sauce wunderbar im Cooking Chef zubereiten!

Für 4 Personen

  • 40 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 350 ml kalte(!) Milch, 3,8% Fett
  • 100 ml Kalbsbrühe
  • 200 g Heublumenkäse, ersatzweise Cheddar oder ein anderer kräftig schmeckender Hartkäse
  • 100 g Parmesan
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 360 g Maccheroncini

Schmelzen Sie die Butter und geben Sie das Mehl hinzu. Rühren Sie die Masse gründlich durch. Löschen Sie dann mit der Milch ab und rühren Sie ständig weiter, während Sie die Sauce wieder erhitzen. Geben Sie nun die Kalbsbrühe hinzu. Selbstverständlich können Sie diese auch gegen Geflügel- oder Gemüsebrühe tauschen. Nach ca. 30 Minuten Rühren und Kochen (so lange braucht eine gute Béchamel, um dass sich der Mehlgeschmack verkocht) sollten Sie eine nicht zu dickflüssige, weiße Sauce erhalten haben. Eventuell geben Sie noch etwas Brühe oder Milch hinzu, bzw. kochen noch etwas länger ein.

Geben Sie dann den geriebenen Käse hinzu und lassen Sie ihn in der Sauce schmelzen. Rühren Sie dabei immer weiter. Jetzt können Sie abschmecken, bitte salzen Sie vorsichtig, die Käse sind kräftig und vor allem der Parmesan bringt schon ordentlich Salz mit. Am Ende geben Sie frisch grob gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzu. Kochen Sie die Nudeln nach Packungsanleitung und geben Sie sie in die Sauce. Jetzt müssen Sie nur noch aufpassen, dass sich niemand vor Begeisterung hineinsetzt!

 

Arthurs Tochter wünscht guten Appetit!

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