Arthurs Tochter Rezept für gesottenes Rindfleisch mit Erbsenpüree und Sahnemeerrettich

Im letzten Beitrag habe ich Ihnen erklärt, wie Sie sich eine gute Rinderbrühe kochen. Jetzt ist das Fleisch noch übrig und mit diesem bestreiten Sie den nächsten Gang.

Wenn Sie sich das Fleisch aufschneiden, machen Sie das in dünnen Scheiben, die sehen schicker aus, als unregelmäßige, zerrupfte Stücke und schneiden Sie es immer entgegen der Fleischfaser. Einzelne Scheiben können Sie gut in der Brühe erwärmen, bzw. warmhalten.

Ich mag dazu gerne Erbsenpüree und die Jahreszeit schreit ja förmlich nach diesem feinen Gemüse. Mit einer Einschränkung - ich verwende Erbsen stets tiefgekühlt. Die Pulerei ist mir zu mühsam und der Geschmack von tiefgekühlten Erbsen steht dem der frischen in nichts nach.

 

"Wait till peas are in season, then use frozen". - Fergus Henderson. (Restaurant St. John, London)

 

Die Erbsen werden kurz in der Rinderbrühe blanchiert und anschließend mit einem Stück Butter püriert. Hierzu verwenden Sie am besten den vom mir heißgeliebten Zauberstab von ESGE, den ich Ihnen hier vorgestellt habe. Nun nur noch eine Prise Salz, etwas Pfeffer und fertig. Zu Erbsen passt ganz hervorragend Minze - mit einer Einschränkung: Nicht hier und heute. Heute verwenden Sie Meerrettich, den Sie entweder als fertigen Sahnemeerrettich kaufen können oder Sie schlagen sich selbst etwas frische Sahne und reiben sich dann Meerrettich frisch von einer Wurzel hinein. Der Geschmack ist ungleich besser und frischer!

Geben Sie die Fleischscheiben mit etwas Brühe auf einen Teller und streuen Sie sich grobes Meersalz darüber. Dazu richten Sie das Püree mit dem Sahnemeerrettich an.

 

Mein Tip!

Meerrettichwurzeln gibt es meistens im Ganzen und sie sind auch nicht günstig. Ich lege sie geschält ins Gefrierfach, dort halten sie sich ewig und ich kann stets die benötigte Menge abreiben.

 

Arthurs Tochter wünscht guten Appetit!

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