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Interessanterweise zählt die Zunge zu den Innereiern, obwohl sie doch ständig heraus hängt. Aber Scherz beiseite und die Frage in den virtuellen Raum gestellt, warum wir eigentlich kaum noch Innereien essen. Sie galten all die Jahre wohl nicht mehr als schick genug, landeten vorzugsweise im Tierfutter während sich die Verbraucher an den vornehmlich feineren Fleischstücken der Tiere labten. Mittlerweile findet Umdenken statt, jährlich erscheinen mehr Kochbücher, die sich dem Thema “Innereien” widmen. Unterstützt wird der Gedanke vom “nose to tail”-Trend, d. h. die Rückbesinnung darauf, ein Tier auch gänzlich zu verspeisen, wenn es schon geschlachtet wurde. Nun, ich für meinen Teil muss nicht alles essen, was essbar ist. Hirn zum Beispiel oder Herz. Ich tue mich schwer damit und kann nicht so wirklich erklären, warum. Als Kind habe ich Hühnerherzen geliebt, die verfüttere ich nur noch an meinen Kater. Dafür liebe ich immer noch Leber - allerdings nur vom Rind. Weder Lamm- noch Schweineleber landen auf meinem Teller. Wobei ich diese aus geschmacklichen Gründen für mich ausschließe, Hirn und Herz stehen vor einer ganz anderen gedanklichen...
Sie wissen sicherlich - man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu, sondern zwischen Silvester und Weihnachten! Um Sie aufopferungsvoll in diesem Prozess zu unterstützen, habe ich heute eine echte Kaloriensünde mitgebracht: Mac ‘n cheese. Maccaroni und Käse. Wobei im amerikanischen “cheese” schon der sämige Käsefaden implementiert ist, können Sie ihn hören? Sie müssen es nur mal aussprechen. Cheeeeese! Das gibt schon beim Reden 300 Kilokalorien! Also vielleicht laufen Sie noch mal kurz um den Block? Nicht? Ok, ich habe...
Wenn ich in diesen Tagen hinausgehe und mir der kalte Wind am Schal zupft, wenn ich leise vor mich hinfröstle und die kalten Hände tief in den warmen Manteltaschen vergrabe, dann weiß ich: Es ist Knödelzeit! Ganz kurz gibt es sie in der leichten Semmel-Variante auch im Spätsommer zu Pfifferlingen in Rahmsauce. Aber die echte Knödelsaison beginnt für mich immer mit den wärmenden Schmorgerichten des späten Herbstes und des Winters. Bei dem Gedanken, die leichte Spätsommer- mit der gemütlichen Winterversion zu kombinieren, bin ich auf das folgende Gericht...
Ein kleiner Tip vorweg, bevor Sie anfangen, Ihre neue Küchenmaschine auszupacken:

Schaffen Sie sich Platz! Ungefähr so viel, wie sie für Ihre Weihnachtsgeschenke benötigen, denn so ähnlich werden Sie sich fühlen: Wie an Weihnachten. Was schon die Basis-Version des Kenwood Cooking Chefs an Zubehör und Erweiterungen beinhaltet, sprengt den Rahmen aller mir bisher bekannten Küchenmaschinen. Vielleicht sollten wir uns auch abgewöhnen, im Hinblick auf den Kenwood Cooking Chef von einer Küchenmaschine zu sprechen. Wie wäre es mit “komplettes Küchenstudio”? Oder aber grammatikalisch unkorrekt, jedoch besonders aussagekräftig: “Der Gerät”.

In der Folge stelle ich Ihnen die einzelnen Funktionen und...
Was gibt es Schöneres, als eine heiße Suppe, wenn draußen der Frost klirrt? Genau. So ziemlich nichts. Und diese Suppe schmeckt auch ganz ohne das berühmte Hackfleisch, mit dem sie so oft ergänzt wird. Um so wichtiger ist allerdings die Qualität des Käses. Er sollte keinsfalls aus industrieller Großproduktion kommen, sonst haben Sie lediglich Gummi im Teller. Kaufen Sie beim Käsehändler auf dem Markt einen guten Edamer oder auch einen Almkäse im Heublumenmantel. Beide Sorten habe Charakter und geben der Suppe ordentlich...
Sprossen sind aus den Küchen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Die meisten Deutschen haben sie wahrscheinlich durch den Besuch im China-Restaurant kennengelernt. Die dort in der Mehrzahl verwendeten Sojasprossen stammen allerdings oft von der Mungobohne, nur in der wirklich authentischen chinesischen oder koreanischen Küche werden Sojasprossen verwendet. Achten Sie bei ihrem nächsten Restaurantbesuch mal darauf! Mittlerweile haben knackfrische Sprossen auch in die Hochküchen der Gastronomie Einzug gehalten. Was noch vor 25 Jahren den latzbehosten Fundis in Biokooperativen vorbehalten war – das Ziehen von Sprossen im Weckglas mit Mullbinde, – übernehmen mittlerweile Firmen im großen Stil. So gibt es in gut sortierten Groß- und Supermärkten Sprossen von Roter Bete, Rettich, Erbsen, Alfalfa, Klee und...
Wenn es etwas gibt, dass völlig mit mir verwachsen ist, dann die norddeutsche Küche. Zwar wurde mir meine Kindheit mit dem “Calenberger Pfannenschlag” etwas verleidet. Der Calenberger Pfannenschlag (plattdt. Calenberger Pannenslag) hat seine Bezeichnung von der historischen Landschaft Calenberger Land, südwestlich von Hannover. Es handelt sich um eine fetthaltige Grützwurst aus Hafergrütze sowie gekochtem Schweine- und Rindfleisch. Neben einem hohen Zwiebelanteil enthält der Calenberger Pfannenschlag etliche Gewürze, wie z. B. Nelke, Piment, Ingwer, Macisblüte und Koriander. Früher galt das Gericht als typisches „Arme-Leute-Essen“. Heute wird die in der Pfanne gebratene Spezialität zu Brot oder Kartoffeln mit Spiegelei oder sauren Gurken gegessen.

Dieser Pfannenschlag wird in dicken Scheiben aufgeschnitten und in der Pfanne zerlassen. Dort glibbert er dann braun-grau changierend vor sich hin und sieht aus wie etwas...
Weihnachten steht vor der Tür und Sie möchten stressfrei kochen? In die glänzenden Augen ihrer Familie schauen? Ein sternewürdiges Essen servieren und dennoch völlig entspannt sein?
Dann servieren Sie eine ganze Ente mit Niedertemperatur gegart.

Eine Ente ist die bessere Gans - sie ist weniger fettig, schneller gegart und auch für Kleinfamilien ausreichend. Für eine ordentliche Gans hingegen brauchen Sie in der Regel mindestens 5 weitere Esser am Tisch, ein Pfund Beifuß zum Nebenbeikauen (gut für die Fettverdauung) und einen zweiten Magen, den sie sich ob der zu bewältigenden Mengen zuschalten...
Der Begriff “Endivien dore-in” stammt meines Wissens vom Niederrhein und bedeutet so viel wie “Endivien untereinander”. Mit “Untereinander” sind wiederum Kartoffeln gemeint, die in diesem Fall auf keinen Fall als Püree daherkommen dürfen, sondern als Stampf. Es gibt zu Endivien dore-in eine Fülle von Originalrezepten und natürlich ist eines originaler als das andere. In manchen darf nur Joghurt hinein, keine Milch oder Sahne. Andere wiederum schreiben ausdrücklich Sahne vor und vermeiden Milch. Wieder andere Rezepte führe Speck auf, der in dem ganzen Untereinander auch noch eine tragende Rolle zu spielen habe. Ich habe diese vielen Originalrezepte im Laufe der Jahre zu meinem ganz persönlichen Original abgewandelt. Dazu gehört ordentlich Butter in den Kartoffelstampf, dazu kommt Milch und der Endiviensalat erfährt eine kleine Verfeinerung mit Butter und einem Hauch Säure. Und...
Ich sage zwar immer, wie sehr ich den Sommer liebe, aber eigentlich ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit. Keine andere Jahreszeit bietet ein solches Meer an Farben in der Natur und eine solche Fülle an kulinarischen Schätzen. Leuchtende Kürbisse, goldene Birnen und rote Äpfel. Die letzten Zucchini aus den Sommermonaten erfreuen noch eine Weile, Kürbisblüten lassen sich köstlich füllen, die Quitten strahlen vom Baum und um mich herum läuft die Natur fast über vor Lebensfreude...
Heute wird es deftig!

Haben Sie einen guten Metzger? Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Sie einen brauchen. Dieses Essen funktioniert zwar rein technisch betrachtet auch mit einer mageren Schweineschulter aus billiger Massenproduktion, aber der beste Geschmack entsteht, wenn Sie ein Stück von einem fetten Schwein erhalten, das Ruhe und Zeit hatte, aufzuwachsen. Stücke vom Schwäbisch-Hällischem Eichelmastschwein kann man mittlerweile in guten...
Heute verrate ich Ihnen das Rezept für die einfachsten Nudeln der Welt: Maltagliati.

Warum sie so einfach sind? Weil ihre Form fast gänzlich egal ist. Maltagliati bedeutet übersetzt soviel wie “schlecht geschnitten”. Das heißt also, wenn Sie erst einmal den Nudelteig ausgerollt haben, kann Ihnen nichts mehr passieren!

Dazu gibt es eine wunderbare Kombination von Birne und Gorgonzola, gepaart mit...
Die einfachsten Gerichte lassen sich mit ausgewählten Zutaten fast auf Sterneniveau erheben. Das soll nicht heißen, hier gäbe es Sterneküche, aber ich entnehme aus dieser den Anspruch, stets die besten erhältlichen Zutaten zu verwenden und diesen Sorgfalt und Achtung bei der Zubereitung entgegenzubringen. Und dann kann eben auch eine simple Schmorgurke mit ein wenig Rindfleisch zum großen Genuss werden.



Die Schmorgurkenzeit ist fast vorbei, im Garten hängen...
Vielleicht sollte man das Ergebnis eines Tests nicht gleich an den Anfang des Berichtes stellen aber soviel möchte ich schon zu Beginn verraten: Ich bin begeistert!


Allgemeines

In einer Verpackung von nur 40 x 28 x 18 cm verbirgt sich fast ein ganzes Küchenstudio.
Der Braun Multiquick vereint Pürierstab, Schneebesen, Multizerkleinerer, Gemüsehobel und...
Tajine (seltener auch Tadschiin genannt) bezeichnet zweierlei. Einmal ist sie ein aus Nordafrika stammendes Kochgeschirr aus gebranntem Lehm und zum zweiten Namensgeberin für die darin zubereiteten Gerichte. Ihre Funktionsweise beschreibt Florian Harms, Reisejournalist und Kochbuchautor so:



“Der Lehm - ein feinporiges Material, das beim Erhitzen elastisch reagiert, weshalb eine gute Tadschiin auch bei abruptem Temperaturwechsel nicht zerspringt - schützt das Essen vor dem Verbrennen und leitet die Hitze gleichmäßig weiter, so dass der Inhalt schonend gegart wird. Der Topf besteht aus einer Schale, in...
Meinen ersten Zwiebelkuchen habe ich gegessen, da war ich mindestens 16 Jahre alt. Aufgewachsen in einer Familie voller “Nordlichter” war mir lange nicht klar, dass ein Kuchen auch deftig sein kann und erst als mein Vater von einer Dienstreise in die Pfalz einige Flaschen Federweißen samt eines Zwiebelkuchens mit nach Norddeutschland brachte, machte ich staunend Begegnung mit “unreifem” Wein und seinem traditionellem Begleiter.



Das Trinken von Federweißem...
Allgemeines:

“Leichter, als man denkt!”

...war mein erster Gedanke, als ich das Paket mit dem aufwändig verpackten Grundig Kontaktgrill hochgehoben habe. Der Begriff “Grill” impliziert mir immer zuerst etwas Schweres, Gusseisernes, vielleicht sogar Martialisches. Vor allem, wenn er - wie hier - den Zusatz “BBQ Gourmet” im Namen trägt. Ausgepackt kommt er jedoch leicht und geradezu “schick” daher. Chrom und lackiertes Schwarz prägen die Optik, ein dicker Gummigriff...
Den Vorgang des confierens kann man auf zweierlei Arten nutzen. Confieren bedeutet 1. das Garen im Fett und ermöglicht es 2., so gegarte Lebensmittel auf lange Zeit haltbar zu machen. Entenkeulen kann man beispielsweise im Sommer in Schmalz einmachen und hat sie im Winter für ein wärmendes Cassoulet zur Hand. Schon das pure Einlegen in Öl macht z. B. Fleisch oder Fisch länger haltbar, da kein Sauerstoffeinschuß stattfindet, der zersetzend wirken könnte. Werden die Lebensmittel im Fett auch noch gegart, verlängert sich die Haltbarkeit um ein Vielfaches.

Entstanden ist das klassische...
Haben Sie schon einmal Nudeln selbst gemacht? Es gibt nur wenige Tätigkeiten in der Küche, die so sinnlich (Teig kneten) und so meditativ (ausrollen, ausrollen, ausrollen) sind. Zwar lasse ich die Hauptarbeit des Teigknetens von der Küchenmaschine erledigen, aber die letzten Minuten lege ich stets selbst Hand an den Teig und einmal mit der Kneterei begonnen mag ich kaum noch aufhören. Durch das Kneten mit der Hand schulen Sie gleichzeitig Ihr Gespür für den Teig, irgendwann brauchen Sie kein Rezept mehr, das Ihnen die Anzahl der Eier und die Mehlmengen vorgibt. Sie fühlen die Seele des Teiges. Das klingt vielleicht ein bisschen verrückt, aber ein guter Teig hat eine Seele, das wird Ihnen jeder Bäcker...
Die Eismaschine Il Gelataio von DeLonghi ist zu erst einmal eines:
Wirklich beeindruckend!

Sie ist groß und schwer und vermittelt so bereits beim Auspacken den Eindruck von Wertigkeit und Stabilität. Der Metalleinsatz, in dem die Eismasse gerührt wird, ist blank poliert und stabil wie der Rest - leider fehlt ihm ein Henkel oder Griff, um ihn einfach entnehmen zu können. Durch seinen leicht nach außen gebogenen Rand lässt er sich zwar gut greifen, allerdings fasst man nach der Eisherstellung stets an das unter Umständen sehr kalte oder auch durch die Eismasse verschmierte Metall.

Der Topf ist mit...
Am Flammkuchen streiten sich die Geister bereits bei den wenigen Zutaten. Die große Frage lautet stets: Mit oder ohne Hefe?



Vielleicht hilft uns ein Blick auf die vermeintliche Entstehungsgeschichte dieses Klassikers der leichten, elsässischen Küche. Früher buk man Flammkuchen aus einem Stück Brotteig (der wahrscheinlich mit Hefe angesetzt war) als “ersten Gang” im Holzofen. Einmal wurde damit die erste Hitze “abgebacken” und die Temperatur und somit Backdauer für die späteren Brote ließ sich besser einschätzen. Daher stammt auch der Name des Flammkuchens “tarte flambée”, der flambierte Kuchen oder auch “Kuchen aus den Flammen”, da diese immer noch ein wenig loderten, wenn die Kuchen zum Test der Temperatur eingeschoben wurden...
Es gibt Küchenklassiker, die wurden uns fast mit Vorsatz verleidet. Schuld daran waren oft mehlgebundene Saucen, die Dr. Oetker und andere unsere Mütter lehrten. Pampig und dick lagen sie in unseren Mägen bis Sidney Rome und Jane Fonda uns Stringbodys und Fitnesswahn näher brachten. Alsbald wurden dicke Saucenpampen (zu Recht) und mit ihnen die dazugehörigen Gerichte (leider!) aus unseren Küchen verbannt. Der Niedergang der deutschen Wirtshauskultur in den 90ern tat sein Übriges. Oder wo können Sie heute noch Gerichte wie Matjes nach “Hausfrauen Art”, ein Saftgulasch oder pochierte Eier in Senfsauce essen? Also wirklich gut essen...
Die Frittata ist ein Alleskönner. Sie kann zu jeder Tageszeit gegessen werden und man kann in ihr so ziemlich alles verstecken, was sich an Gemüseresten angesammelt hat. Sie schmeckt schon zum Frühstück - dann hat sie etwas von einem erweiterten Rührei, sie schmeckt zum Mittagessen als kleiner Imbiss und zum Abend genau so mit einem leckeren Glas Wein zum Tagesausklang. Sie ist für Single-Essen ebenso geeignet wie für Partys ihre Zutatenmengen sind beliebig erweiterbar und für eine ganze Parymeute backen Sie die Frittata einfach in einem tiefen...
Ich glaube, vor ca. 5 Jahren begann der Siegeszug dieses Salates durch sämtliche Kochseiten im Internet, ich habe ihn also nicht selbst erfunden ;) Aber ich esse ihn selbst. Im Sommer sicher wöchentlich. Er ist der Kracher als Mitbringsel für eine Grillparty, er schmeckt aber auch als Solist. Er ist frisch und leicht scharf zugleich, fruchtig und hat durch den Feta einen wunderbaren mediterranen “Flair”. Mit diesem Salat fühlen Sie sich dem Mittelmeer gleich ein wenig näher…
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