Die Tajine - ein Topf, wie ein Mensch

Die Zubereitung von Speisen in einer Tajine folgt einem genialen Prinzip: Geschützt von einer dicken Schicht aus Lehm oder Ton köcheln Fisch, Fleisch, Gemüse oder Hülsenfrüchte stundenlang vor sich hin. Dabei steht die Tajine traditionell in der Glut des Holzkohleofens. Und so wie das Gefäß heißt auch das Gericht, das in ihm zubereitet wird. Dabei gibt es hunderte von Varianten, quer durch die arabische Welt. Manchmal heißt die Tajine auch Tadschiin oder Tagine, immer ist das entsprechende Gefäß rund mit einem gewölbten oder spitzen Deckel, in dessen Spitze...
Tajine (seltener auch Tadschiin genannt) bezeichnet zweierlei. Einmal ist sie ein aus Nordafrika stammendes Kochgeschirr aus gebranntem Lehm und zum zweiten Namensgeberin für die darin zubereiteten Gerichte. Ihre Funktionsweise beschreibt Florian Harms, Reisejournalist und Kochbuchautor so:



“Der Lehm - ein feinporiges Material, das beim Erhitzen elastisch reagiert, weshalb eine gute Tadschiin auch bei abruptem Temperaturwechsel nicht zerspringt - schützt das Essen vor dem Verbrennen und leitet die Hitze gleichmäßig weiter, so dass der Inhalt schonend gegart wird. Der Topf besteht aus einer Schale, in...
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