Indien lässt grüßen

Ein Chutney (anglisierende Transkription von Hindi: चटनी caṭnī, chatni) ist eine würzige, häufig süß-saure, mitunter auch nur scharf-pikante Sauce der indischen Küche mit püreeartiger Beschaffenheit, in Variationen auch mit Frucht- oder Gemüsestücken so wie das heutige Kürbischutney. In Indien werden viele Chutneys zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet und geben den meist sehr scharfen Currys eine zusätzliche Geschmackskomponente; gekühlt halten sie...
Als ich vor ca. 2 Jahren die ersten neugierigen “Gehversuche” mit veganer Küche unternommen habe, fielen mir zwei Dinge sofort auf:

1. Die üblichen veganen Rezepte verlangen nach einer Vielzahl von Ersatzprodukten, die industriell bis zur Unkenntlichkeit verarbeitet worden sind und deren von den Herstellern angegebenen Zutatenverzeichnisse sich lesen wie die Packungsbeilage eines pharmazeutischen Produktes
2. Mandelmilch allüberall

Punkt 1 hatte sich für mich schnell erledigt - bzw. die jeweiligen Rezepte, die der Ersatzprodukte benötigen. Punkt 2 machte mich neugierig, da ich Mandeln...
Die Spargelsaison läuft gerade an und wird auch in diesem Jahr bereits nach einem gefühlten Wimpernschlag, nämlich am 24. Juni, dem Johannistag, wieder vorbei sein. Einen kleinen Trost zum Ende der Spargelsaison gibt es jedoch, und der lautet...
Wildkräuter sind wahre Schätze am Wegesrand. Viele Jahrzehnte waren sie im besten Falle unbeachtet, noch heute werden sie oft per Breitbandherbizid vernichtet. Das Wissen um ihre geschmackliche Vielfalt und ihre teilweise beeindruckenden Heilwirkungen geriet immer mehr in Vergessenheit. Zu einfach war und ist es, im Supermarkt auf fertig im Plastiktopf gepflanzte Kräuter zurückzugreifen, die es gar nicht überleben würden, stellte man sie eine Woche an die frische Luft. Unterstützt durch den Trend in der nordic cuisine auf Zutaten zurückzugreifen, die vor der eigenen Haustür wachsen und gedeihen, erlebt das Wissen um Wildkräuter seit einigen...
Wissen Sie, was mich mehr inspiriert, als jedes Kochbuch? Essen gehen! Wer gerne kocht, dem empfehle ich, so viel wie möglich in andere Töpfe zu schauen und am besten geht das in anderen Restaurants. Natürlich sollte man diese so wählen, dass die Ergebnisse im Bereich des persönlich Machbaren sind, aber selbst wenn ein Stern sehr hoch hängt, kann man immer noch die ein oder andere Anregung “abstauben”. Neulich saß ich mit meinem Mann in einem neuen kleinen Weinlokal in Mainz, dem “Laurenz”. Das Konzept gefällt uns sehr, dort gibt es eine Menge offener Weine mit dem Schwerpunkt Rheinhessen, die Möglichkeit, jeden Flaschenwein für den “ab Hof Preis” des Winzers mit nachhause zu nehmen oder ihn...
Ich glaube, vor ca. 5 Jahren begann der Siegeszug dieses Salates durch sämtliche Kochseiten im Internet, ich habe ihn also nicht selbst erfunden ;) Aber ich esse ihn selbst. Im Sommer sicher wöchentlich. Er ist der Kracher als Mitbringsel für eine Grillparty, er schmeckt aber auch als Solist. Er ist frisch und leicht scharf zugleich, fruchtig und hat durch den Feta einen wunderbaren mediterranen “Flair”. Mit diesem Salat fühlen Sie sich dem Mittelmeer gleich ein wenig näher…
Ich mag Dinge, die durch Einfachheit und Klarheit bestechen, auch und gerade beim Essen. Und obwohl ich oft denke, es ist doch bereits alles schon einmal ausprobiert worden (nur eben noch nicht von allen), gibt es dann doch ab und zu Momente, in denen ich fasziniert innehalte. Einen solchen hatte ich im Rahmen meiner Fortbildung zu Gewürzsommeliere, die ich von Februar bis Juli absolviert habe. Dort lernte ich im Rahmen eines Seminartages zu Wildkräutern die Lakritztagetes kennen. Tagetes sind auch unter dem Namen “Studentenblume” bekannt. Ich glaube, der Name kommt von den sich erst spät am Tag öffnenden Blütenkelchen. Von den Tagetes gibt es über 80 verschiedene Sorten, eine Unterart ist die Lakritztagetes, die nicht durch besonders schöne Blüten besticht - ganz im Gegenteil sind diese sehr unscheinbar und zeigen sich auch frühestens im Oktober - aber durch einen sehr intensiven Lakritzgeschmack. Ich kann kaum...
Wissen Sie, was ein Happenpappen ist? In meiner Familie war er das Synonym für eine Kleinigkeit zwischendurch. Ein schneller Teller oder ein Cracker mit Frischkäse, ein Stück Brot mit Leberwurst, so etwas in der Art. Erst sehr viel später - als es endlich dieses Internet gab - habe ich durch Zufall gelesen, dass “Happenpappen” durchaus auch anders interpretiert wird. In der Mehrzahl sogar genau umgekehrt, nämlich mit “Viel zwischendurch”, und keinesfalls wenig. Gemeinsam bleibt beiden Interpretationen das “zwischendurch”, wie groß Ihr persönlicher Happenpappen wird - das können Sie ganz alleine entscheiden und vielleicht geben Sie dem Wort auch eine gänzlich neue Bedeutung.



Der heutige Happenpappen hier im Blog ist mengenmäßig erweiterbar, ganz so, wie Sie es wünschen. Hübscher sieht so ein Teller immer aus, weniger darauf ist, aber ...
Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt! Eines unserer Lieblingsrezepte an heißen Tagen ist
dann eine eiskalte Gurkensuppe. Sie ist leicht und erfrischend und belastet den Körper nicht
unnötig.

Sie benötigen für 4 Personen 2 große Gemüsegurken und 500 g Joghurt. Für eine etwas
gehaltvollere Variante der Suppe verwenden Sie Joghurt mit 3,8 % Fett oder sogar die
griechische Variante mit 10 %. Aber gerade wenn es sehr heiß ist, greife ich lieber auf eine
Variante mit 1,5 % Fettgehalt zurück.

Wenn Sie die Suppe einige Zeit vor...
Offiziell beginnt am 31. Mai die alljährliche Matjessaison, die bis Anfang Juli geht. Allerdings wurden Anfang der 70er Jahre Lebensmittelkontrolleure erstmals auf Nematoden, natürliche Parasiten des Herings, aufmerksam. Eigentlich stellen diese mit dem Entfernen der Innereien keine Gefahr für den Verzehr mehr dar, allerdings können in wenigen Fällen diese Würmer auch in das Fischfleisch gelangen und auf den Menschen übertragen werden. Aus diesem Grund erließ die niederländische Regierung ein Gesetz, nachdem der „Hollands Nieuwe“ auf mindestens -45°C...
Heute beschäftigen wir uns mit 1a-Resteverwertung. Vielleicht haben Sie sich schon einmal ein Stück frischen Lachs gekauft, direkt von der Seite geschnitten, noch mit Haut. Egal wie groß oder klein dieses Stück sein mag – an einem Ende ist es immer dünner als am anderen. Vermeiden lässt sich das nur durch den Kauf eines sogenannten Loins, das ist das pure Rückenfilet und der dünne Teil ist hierbei schon abgeschnitten. Daher sind die Loins (sehr beliebt auch beim Kabeljau) so viel teuerer als das normale Filet. Das dünne Stück...
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