Spielend zum Abschluss? Norwegische Schule führt E-Sport als Wahlfach ein

Zocken im Klassenzimmer: Worauf früher Abmahnungen und Verweise standen, können Schüler des norwegisches Gymnasium Garnes Vidaregåande Skule in Bergen künftig gute Note kassieren.

Als Alternative zu Fächern wie Fuß- oder Handball wird die Schule ab August erstmalig das Wahlfach E-Sports anbieten und interessierte Schüler auf eine Karriere im E-Sports-Bereich vorbereiten. Die hierfür nötigen Lehrkräfte sollen vornehmlich aus der E-Sports-Szene rekrutiert werden, wobei auch Schulungen durch Profi-Spieler per Skype geplant sind. Zudem sollen spezielle Klassenräume installiert werden, welche mit Intel-Prozessoren der i7-Reihe sowie GTX-980-Grafikkarten von Nvidia ausgestattet sind.

Die für die Prüfung relevanten Spiele können von den Schülern selbst bestimmt werden, aktuelle Vorschläge sind unter anderem Counter-Strike: Global Offensive, League of Legends und Dota 2.

Das als Ergänzung zum normalen Sportunterricht angedachte Schulfach soll sich jedoch nicht ausschließlich auf das reine Spielen beschränken, Themenfelder wie das Verbessern von Reflexen, Kommunikation und Ernährungsfragen sollen ebenfalls behandelt werden.

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