Die Polarisationsfiltertechnik, die vor allem in 3D-Kinos zum Einsatz kommt, arbeitet mit unterschiedlich polarisiertem Licht. Normales, also unpolarisiertes Licht, besteht aus Lichtwellen mit unterschiedlichen Schwingungsebenen. Durch Polarisation lassen sich die Schwingungsebenen sortieren. Auf der Leinwand erscheinen zeitgleich 2 Bilder mit jeweils anderer Polarisation. Die Trennung der beiden Bildsequenzen für das Auge erfolgt über sog. Polarisationsbrillen mit zwei unterschiedlichen Polarisationsfiltern. Sie lassen das Licht nur in der entsprechenden Polarisationsebene durch. Durch die Kombination der Halbbilder entsteht im Gehirn der dreidimensionale Eindruck. Da die Polfilterbrille im Gegensatz zur aktiven Shutterbrille ohne Elektronik auskommt, wird diese Methode als passiv bezeichnet.
Vorteile: - Preiswerte Brillen ohne zusätzliche Elektronik
- Hohe Farbtiefe
Nachteile:- Halbierung der vertikalen Auflösung des Bildes
- Sehr teure, silberne Beschichtung der Leinwand erforderlich
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